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U-Bahn

Den New Yorker U-Bahn-Plan lesen

Drei Dinge entscheiden darüber, ob du ans Ziel kommst: die Richtung (uptown oder downtown), ob der Zug ein Express- oder ein Local-Zug ist, und welcher der Züge, die deine Farbe teilen, der richtige für dich ist.

  1. Farben sind Stammstrecken, keine Routen

    Das ist das, was Neuankömmlinge am meisten verwirrt. Eine Farbe ist eine gemeinsame Stammstrecke durch Manhattan, keine einzelne Route.

    Blau ist die 8th Avenue Stammstrecke – die A, C und E fahren alle darauf. Grün ist die Lexington Avenue – die 4, 5 und 6. Rot ist die 7th Avenue – die 1, 2 und 3.

    „Nimm die grüne Linie“ reicht also nicht aus. Du brauchst den Buchstaben oder die Nummer, denn diese Züge fächern sich auf, sobald sie die Stammstrecke verlassen.

  2. Uptown und downtown beziehen sich auf die Bahnsteige, und Fehler passieren oft

    Schilder und Bahnsteige sind mit Uptown (nördlich, Richtung Bronx) und Downtown (südlich, Richtung Brooklyn) beschriftet, nicht nach dem Zielort, wie es in vielen Städten üblich ist.

    Die Straßennummern steigen an, wenn du nach Norden fährst. Wenn du in der 14th St bist und zur 42nd St willst, ist das uptown.

    Viele Stationen haben separate Eingänge für jede Richtung, und man kann nicht mehr rüberwechseln, wenn man erst einmal bezahlt hat. Lies das Schild an der Treppe, bevor du runtergehst. Das falsch zu machen, kostet dich eine Fahrt und einen Fußmarsch auf die andere Straßenseite.

  3. Express überspringt Haltestellen – check das vor der Fahrt

    Auf dem Plan sind schwarze Punkte Local-Haltestellen; weiße Punkte sind Express-Haltestellen.

    Ein Local-Zug hält überall. Ein Express-Zug überspringt die meisten davon, was schnell ist, wenn deine Station eine Express-Haltestelle ist, aber extrem nervig, wenn nicht – du fährst an deiner Haltestelle vorbei und landest dreißig Blocks weiter.

    Wenn du dir nicht sicher bist, nimm den Local. Langsamer ist besser als verloren.

  4. Züge ändern sich nachts und am Wochenende

    New York ist 24 Stunden in Betrieb, was bedeutet, dass Wartungsarbeiten stattfinden, während die Züge fahren. Spät nachts und am Wochenende kann es sein, dass Express-Züge wie Local-Züge fahren, manche Linien gar nicht fahren oder Züge auf andere Linien umgeleitet werden.

    Es gibt Poster an den Stationen und Durchsagen auf den Bahnsteigen, aber die ehrliche Antwort lautet: Check eine Live-App, bevor du zu ungewöhnlichen Zeiten reist. Ein gedruckter Plan zeigt den geplanten Betrieb, nicht den von heute Nacht.

  5. Check den Buchstaben an der Vorderseite des Zuges

    Mehrere Routen teilen sich einen Bahnsteig. Der Routenbuchstabe oder die Nummer des Zuges wird an der Vorderseite und an der Seite des Zuges angezeigt und vor der Abfahrt durchgesagt.

    Steig nicht einfach ein, nur weil ein Zug an dem Bahnsteig angekommen ist, den man dir gesagt hat. Schau auf den Buchstaben. An einem geteilten Bahnsteig kommt der falsche Zug genauso oft wie der richtige.

  6. Aufzüge sind die Ausnahme, nicht die Regel

    Die meisten Stationen haben nur Treppen. Wenn du einen Kinderwagen, schweres Gepäck oder Schwierigkeiten mit Treppen hast, plane deine Route lieber um barrierefreie Stationen herum, anstatt dich darauf zu verlassen.

    Auf dem Plan sind barrierefreie Stationen mit einem Rollstuhlsymbol markiert. Es gibt viel weniger davon, als man erwarten würde, und ein defekter Aufzug kann dich festsetzen. Prüfe das lieber, bevor du dich mit einem Koffer auf den Weg machst.